Oberlidstraffung (Fachbegriff: Blepharoplastik)

Wenn die Haut am Oberlid schlaff wird, und die Lidmuskulatur, das Bindegewebe und die Haut ihre Elastizität verliert, entstehen Falten, Schlupflider oder Tränensäcke.

Um dies zu korrigieren entfernen wir an den Oberlidern überschüssige Haut- und manchmal auch Teile des Fettgewebes. So kann man sichtbare Zeichen des Alterns umkehren. Sie bewahren ihre natürliche Augenform und Ihren individuellen Ausdruck. Ihr Gesicht erscheint durch die Straffung der überschüssigen Haut oft sichtbar jünger und ihr Erscheinungsbild wirkt frischer. Eine elastischere Haut lässt sich durch die Operation allerdings nicht wiedergewinnen.

Eingriff

Der Eingriff wird ambulant und in örtlicher Betäubung durchgeführt. Am Oberlid wird die zu entfernende Haut- und wenn notwendig das zu entfernende Fettgewebe eingezeichnet. Der Schnitt erfolgt entlang der Hautfalte des Oberlids. Die überschüssige Haut und das oft im inneren Augenwinkel störende Fettgewebe kann problemlos entfernt werden. Der Schnitt wird mit ganz feinem Nahtmaterial verschlossen, was eine kaum sichtbare feine Narbe an der Oberlidumschlagfalte hinterlässt. Die Wunde wird mit feinen hautfreundlichen Heftpflastern geschützt. Unmittelbar nach dem Eingriff haben Sie eine volle Sehleistung, und das Lid kann vollständig geschlossen werden.  
Nachwirkungen
Schmerzen sollten nicht auftreten. Zwischenfälle und Komplikationen sind nach einer Oberlidstraffung sehr selten, lassen sich aber nie ganz ausschließen. Gelegentlich kommt es in den ersten Tagen zu etwas „trockenen Augen“, die mit Augentropfen gut behandelt werden können. Eventuelle Schwellungen und Verfärbungen durch Blutergüsse klingen nach 7-14 Tagen ab. 

Nachbehandlung

Tägliche Kühlung und Oberkörper hochlagern lässt die Schwellung rasch abklingen. Die feinen Hautpflaster und die Fäden werden bereits nach 5-7 Tagen entfernt.