Dermatochirurgie – operative Eingriffe an der Haut und an den Hautanhangsgebilden

Mit dermatochirurgischen Techniken werden Hautveränderungen behandelt, Hautproben entnommen oder gutartige Hautveränderungen aus ästhetischen Gründen entfernt bis hin zur Korrektur von Schlupflidern.

Unter «Dermatochirurgie» versteht man operative Eingriffe an der Haut und an den Hautanhangsgebilden.

Die Dermatochirurgie deckt einerseits die klassischen, traditionellen, chirurgischen Verfahren (Exzisionen mit Skalpell und Hautnaht), aber auch andere Techniken wie Laserchirurgie oder die Kombination beider Verfahren ab.

Wann werden dermatochirurgische Techniken eingesetzt?

  • Bei medizinisch indizierten operativen Entfernungen von gut- oder bösartigen Hautveränderungen (Tumorchirurgie, Entfernung von auffälligen Muttermalen etc.)
  • Bei der erweiterten diagnostischen Abklärung von unklaren Hauterkrankungen (Tumoren, Hautmale, ekzemartigen Veränderungen etc.) mittels Hautproben (Biopsie)
  • Im Rahmen ästhetischer Eingriffe zur Entfernung von gutartigen Hautveränderungen und «Hautflecken» (abstehende Muttermale, Fibrome, Alterswarzen, Altersflecken, Talgzysten, Lipome, Xanthelasmen etc.) sowie die Korrektur von Schlupflidern.

Wie funktioniert ein dermatochirurgischer Eingriff?

Vor jedem operativen Eingriff findet eine eingehende Untersuchung des Hautproblems im Rahmen unserer Sprechstunde statt. Danach werden Sie eingehend über die klinische Diagnose oder die differentialdiagnostischen Überlegungen von uns aufgeklärt. Vor einer Operation werden Sie ausführlich über den Ablauf des Eingriffs und über die zu treffenden Verhaltensmassnahmen informiert. Folgende Punkte werden mit Ihnen diskutiert:

  • Art der lokalen Betäubung (Anästhesie)
  • Verhaltensmassnahmen vor und nach dem Eingriff (z.B. UV-Schutz, Medikamenteneinnahme etc.)
  • Art des Eingriffs (konventionelle Chirurgie, Laser-Chirurgie, Kombination der Techniken)
  • Zu erwartende Resultate
  • Operationsrisiken (Wundheilungsstörung, Narbenbildung, Pigmentverschiebungen, Infektionen etc.)
  • Dauer des Eingriffs

Kosten

Die Kosten operativer Eingriffe mit medizinischer Indikation werden von den Krankenkassen übernommen. Die Kosten für Eingriffe aus rein ästhetischen Gründen (störende Flecken und Hautveränderungen, Schlupflider etc.) müssen vom Patienten selber bezahlt werden. Die Preise richten sich nach Aufwand und Schwierigkeitsgrad des Eingriffs.

Fallbeispiele zur Dermatochirurgie