Epidemiologie
Epidemiologie in der Dermatologie untersucht die Verbreitung, Ursachen und Risikofaktoren von Hauterkrankungen in der Bevölkerung. Hauterkrankungen wie Psoriasis, Ekzeme (v.a Neurodermitis) und Hautkrebs sind weit verbreitet und können erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität haben. Die epidemiologische Forschung in der Dermatologie hilft dabei, Muster und Trends zu identifizieren, um Präventionsstrategien zu entwickeln.
Ein zentraler Aspekt ist die Untersuchung von Risikofaktoren wie genetische Veranlagung, Umweltfaktoren und Lebensstil. Studien belegen, dass UV-Strahlung, Rauchen und bestimmte Viren das Risiko für Hautkrebs erhöhen können.
Neben der molekularen und genetischen Epidemiologie gewinnt auch die digitale Epidemiologie an Bedeutung, etwa durch die Analyse von Daten aus sozialen Medien oder Gesundheitsapps, um Trends in der Hautgesundheit zu erkennen.
In der Dermatologie ist es entscheidend, das Bewusstsein in der Bevölkerung für Hautgesundheit zu stärken und präventive Massnahmen zu fördern, um die Inzidenz von Hauterkrankungen zu senken.
Über die Autorin
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Dr. med. Daniela C. Kleeman Dr. med. Daniela C. Kleeman ist Fachärztin FMH für Dermatologie und Venerologie und Inhaberin der Praxis die-haut.ch in Zürich. Mit über 20 Jahren klinischer Erfahrung hat sie sich auf medizinische und ästhetische Dermatologie spezialisiert. Sie ist zugelassene Instruktorin für Ärzte im Bereich Faltenbehandlung und Mitglied führender Fachgesellschaften wie der SGDV und SGDES. |
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