Katzenpilz (Microsporum canis)


Wird der «Katzenpilz» (Microsporum canis) auf den Menschen übertragen, sind zwei Verläufe besonders relevant:

  • Tinea corporis: Typisch sind ringförmige, gerötete und schuppige Plaques mit aktiver Randbetonung. Topische Antimykotika (z. B. Terbinafin) sind hier meist ausreichend.
  • Tinea capitis: Ein Befall der Kopfhaut ist kritisch. Er kann zu schweren Entzündungen führen, die ohne systemische Therapie in einer narbigen Alopezie (irreversibler Haarausfall) enden können.

Wichtig: Als Zoonose erfordert die Infektion zwingend eine parallele tierärztliche Behandlung des Haustieres. Träger des Pilzes sind meistens Katzen.

Nur so lässt sich der «Ping-Pong-Effekt» durch ständige Reinfektion verhindern.

Über die Autorin

Dr. med. Daniela C. Kleeman

Dr. med. Daniela C. Kleeman

Dr. med. Daniela C. Kleeman ist Fachärztin FMH für Dermatologie und Venerologie und Inhaberin der Praxis die-haut.ch in Zürich. Mit über 20 Jahren klinischer Erfahrung hat sie sich auf medizinische und ästhetische Dermatologie spezialisiert. Sie ist zugelassene Instruktorin für Ärzte im Bereich Faltenbehandlung und Mitglied führender Fachgesellschaften wie der SGDV und SGDES.

Vereinbaren Sie gerne einen persönlichen Termin in unserer Praxis! Nutzen Sie dafür unser Formular, senden Sie uns eine E-Mail und schildern Sie uns kurz den Grund der Konsultation. Oder rufen Sie uns an unter 043 488 55 77. Wir freuen uns auf Sie!