Metastasierung


Die Metastasierung von Krebs ist ein bedeutendes Thema in der Dermatologie, da Hautmetastasen häufig als Indikatoren für systemische Krebserkrankungen auftreten können. Hautmetastasen sind meist das Resultat einer hämatogenen (blutbedingten) oder lymphogenen (über die Lymphbahnen) Streuung von Krebszellen aus anderen Körperregionen, wie zum Beispiel der Lunge, der Brust oder dem Magen.

Ursachen und Risikofaktoren

Die häufigsten Tumorarten, die Hautmetastasen verursachen, sind Melanome, Mammakarzinome und Lungenkarzinome. Risikofaktoren wie eine Geschichte von Hautkrebs, genetische Predispositionen oder eine geschwächte Immunabwehr können das Risiko erhöhen.

Diagnose

Die diagnostische Abklärung von Hautmetastasen umfasst eine gründliche Anamnese, Hautuntersuchungen und oft bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder MRT. Eine Biopsie kann nötig sein, um die Art des Tumors zu bestimmen.

Therapieansätze

Die Behandlung von Hautmetastasen richtet sich nach dem primären Tumor und kann chirurgische Eingriffe, systemische Therapien (wie Chemotherapie oder Immuntherapie) sowie zielgerichtete Therapien umfassen. In der Dermatologie spielt die frühzeitige Erkennung von Hautmetastasen eine entscheidende Rolle, um die Behandlungserfolge zu optimieren.

Über die Autorin

Dr. med. Daniela C. Kleeman

Dr. med. Daniela C. Kleeman

Dr. med. Daniela C. Kleeman ist Fachärztin FMH für Dermatologie und Venerologie und Inhaberin der Praxis die-haut.ch in Zürich. Mit über 20 Jahren klinischer Erfahrung hat sie sich auf medizinische und ästhetische Dermatologie spezialisiert. Sie ist zugelassene Instruktorin für Ärzte im Bereich Faltenbehandlung und Mitglied führender Fachgesellschaften wie der SGDV und SGDES.

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