Nävi
Nävi (Synonym: Muttermale) sind meist harmlose, braune oder dunkle Hautveränderungen. Sie entstehen durch eine Ansammlung pigmentbildender Zellen, den sogenannten Melanozyten, und können bereits bei der Geburt vorhanden sein oder sich im Laufe des Lebens entwickeln.
Wichtig ist, Nävi regelmässig zu beobachten.
Verändert sich ein Naevus plötzlich in Grösse, Form oder Farbe, beginnt es zu jucken, zu bluten oder wirkt es deutlich ungleichmässig, sollte man ihn bei einem Hautarzt untersuchen lassen. Als einfache Merkhilfe gilt die ABCDE-Regel: Asymmetrie, Begrenzung, Color, Durchmesser und Entwicklung.
Sonnenschutz hilft, die Haut zu schützen, und Sonnenbrände sollten vermieden werden. Bei auffälligen Veränderungen gilt: Lieber einmal zu viel dermatologisch kontrollieren lassen als einmal zu wenig.
Über die Autorin
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Dr. med. Daniela C. Kleeman Dr. med. Daniela C. Kleeman ist Fachärztin FMH für Dermatologie und Venerologie und Inhaberin der Praxis die-haut.ch in Zürich. Mit über 20 Jahren klinischer Erfahrung hat sie sich auf medizinische und ästhetische Dermatologie spezialisiert. Sie ist zugelassene Instruktorin für Ärzte im Bereich Faltenbehandlung und Mitglied führender Fachgesellschaften wie der SGDV und SGDES. |
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