Schwimmbadgranulom


Das Schwimmbadgranulom ist eine Hautinfektion, die durch Mykobakterien, insbesondere Mycobacterium marinum, verursacht wird. Oft tritt sie nach kleinen Verletzungen auf, die beim Baden in kontaminierten Gewässern, wie Schwimmbädern oder Aquarien, entstehen.

Symptome

Die ersten Anzeichen zeigen sich meistens 2 bis 3 Wochen nach der Infektion. Betroffene entwickeln rötliche, erhabene Papeln oder Knoten, die ulzerieren können. Eine Ausbreitung entlang der Lymphbahnen ist ebenfalls möglich.

Diagnose

Die Diagnose wird in der Regel durch die klinische Untersuchung, Hautbiopsien und erreger spezifische Tests gestellt.

Behandlung

Kleinere Herde können oft chirurgisch entfernt werden, gefolgt von einer Antibiotikatherapie(Tetrazykline oder Makrolide)

Prognose

Ohne Behandlung kann das Schwimmbadgranulom von selbst abheilen, jedoch oft mit Narbenbildung. Mit einer geeigneten Therapie lässt sich der Heilungsprozess deutlich beschleunigen.

Es ist wichtig, auf Hautverletzungen zu achten und bei Hautveränderungen nach dem Baden einen Hautarzt aufzusuchen.

Über die Autorin

Dr. med. Daniela C. Kleeman

Dr. med. Daniela C. Kleeman

Dr. med. Daniela C. Kleeman ist Fachärztin FMH für Dermatologie und Venerologie und Inhaberin der Praxis die-haut.ch in Zürich. Mit über 20 Jahren klinischer Erfahrung hat sie sich auf medizinische und ästhetische Dermatologie spezialisiert. Sie ist zugelassene Instruktorin für Ärzte im Bereich Faltenbehandlung und Mitglied führender Fachgesellschaften wie der SGDV und SGDES.

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